
David Rice dachte immer, er sei ein ganz gewöhnlicher Typ â bis er durch Zufall entdeckt: Er ist ein Jumper. Sekundenschnell kann er nach Tokio teleporten, ins Kolosseum nach Rom oder zu den Pyramiden von Gizeh. Seiner Freundin schenkt er zwanzig SonnenuntergĂ€nge in einer Nacht. Oder er besorgt sich ein paar Millionen aus dem nĂ€chsten Banktresor. Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Verfolgt von einer Geheimorganisation, den âPaladinenâ, die Menschen wie ihn auslöschen wollen, verbĂŒndet sich David mit einem anderen âJumperâ, um den Kampf gegen deren gefĂ€hrlichen AnfĂŒhrer Roland aufzunehmen. Und David erkennt, dass er die SchlĂŒsselfigur in einem Jahrtausende alten Krieg zwischen den âJumpernâ und den âPaladinenâ ist.
Handlung
Als der 15jĂ€hrige David Rice (Hayden Christensen) durch die Eisdecke eines zugefrorenen Flusses bricht, findet er sich zu seinem Erstaunen plötzlich in der Schulbibliothek wieder. Ermöglicht hat ihm das eine Teleportation; David gehört, wie sich herausstellt, zu den wenigen Menschen, die die Kraft haben, durch Zeit und Raum zu springen. David ist ein Jumper. Er betrachtet diese FĂ€higkeit als Gabe und genieĂt fortan ihre Vorteile. David verlĂ€sst seinen trinksĂŒchtigen Vater und fĂ€ngt ein neues, luxuriöses Leben in New York an, das er mit DiebstĂ€hlen finanziert. Seine neuen FĂ€higkeit ermöglichen es ihm sogar, sich in den Tresorraum einer Bank zu teleportieren.
Jahre spĂ€ter findet er heraus, dass er nicht der einzige Jumper ist und muss feststellen, das es eine Organisation gibt, die Menschen wie ihn töten. Die Paladine werden angefĂŒhrt von dem unerbittlichen Roland (Samuel L. Jackson) und jagen die Jumper schon seit dem Mittelalter. Roland hat David bis nach New York verfolgt und versucht ihn in seiner Wohnung zu töten, doch David kann entkommen und teleportiert sich in seine alte Heimatstadt. Dort sucht er nach seine ersten Jugendliebe Millie (Rachel Bilson). Er verbirgt sein Geheimnis und reist mit ihr zusammen nach Rom. Als die beiden dort das Kolosseum besichtigen, trifft David auf Griffen (Jamie Bell), ebenfalls ein Jumper. Der klĂ€rt David ĂŒber die Jumper, die Paladine und den jahrhundertealten Krieg der beiden Gruppen auf. Plötzlich werden sie noch im Kolosseum von zwei Paladinen attackiert. Sie können aus dem Kolosseum fliehen, David und Millie werden aber von der italienischen Polizei verhaftet. WĂ€hrend des anschlieĂenden Verhörs trifft David auf seine verschollen geglaubte Mutter Mary (Diane Lane), die ihm zur Flucht verhilft.
ZurĂŒck in New York kommt es zur finalen Jagd auf die beiden Jumper, die sich mittlerweile angefreundet haben. Die Paladine haben inzwischen eine Maschine, mit deren Hilfe sie die Jumper verfolgen können. Bei jedem Sprung hinterlĂ€sst ein Jumper sogenannte Jumpscars und kann so durch die Maschine gefunden werden, die die Jumpscars offen hĂ€lt. Millie wird ausserdem von Roland gefangengenommen und dient ihm nun als Lockmittel fĂŒr David. Es kommt schlieĂlich zum Kampf in Millies Wohnung. Der Paladin lĂ€hmt zunĂ€chst David, doch der kann sich befreien und teleportiert die ganze Wohnung in einen Fluss. Er und Millie retten sich schlieĂlich in ihre alte Highschool-Bibliothek, doch auch Roland wird dorthin transportiert. David kann ihn aber in eine hoch gelegene Höhle im Grand Canyon bringen und lĂ€sst in dort allein zurĂŒck. Am Schluss besucht David seine Mutter, die auch ein Paladin ist, und söhnt sich mit ihr aus.
WissenswertesJumper basiert auf dem 1992 erschienenen, gleichnamigen Roman von Steven Gould. Die Rollen von David und Millie waren ursprĂŒnglich an die Schauspieler Tom Sturridge und Teresa Palmer vergeben, diese wurden aber wĂ€hrend der laufenden Dreharbeiten durch Hayden Christensen und Rachel Bilson ausgetauscht.Die Crew konnte 3 Tage im Colloseum in Rom drehen, unter der Auflage, kein Equipment auf dem Boden zu platzieren. Um die Touristengruppen nicht zu stören, durfte nur zwischen 6.30 und 8.30 Uhr und 15.30 und 17.30 Uhr gedreht werden. Zudem durfte vor Ort kein zusĂ€tzliches Licht benutzt werden. Roland Coxs Name im Buch war eigentlich Brian Cox, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Schauspieler auszuschlieĂen, wurde der Name fĂŒr den Film geĂ€ndert.Der Film wurde unter anderen in New York City, in Michigan, in Toronto, in Mexiko, in Paris, in Prag, in Rom, in Tokio und in Ăgypten gedreht.